Hauptinhalt

In Zusammenarbeit mit der Initiative Junge Forscher (ijf), die über den Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert wird, fand an den beiden Tagen im Rahmen des PCB- Unterrichtes das Projekt „Erneuerbare Energien“ für die Klassen 10ab (Frau Dotzer, Herr Weinig) und 9cM (Frau Lutz) statt. Junge Naturwissenschaftler (Physiker, Geologen, Chemiker) besuchten an 2 Tagen unsere Schule, führten Experimente zu dem Thema Energie mit den Schülern durch und erörterten aus naturwissenschaftlicher Sichtweise mögliche globale Probleme für das zukünftige Leben auf der Erde und deren Lösungsansätze schülernah. Herr Weinig, Klassenlehrer der 10bM, organisierte den Schulbesuch mit der Initiative Junge Forscher, der für die Schule und somit auch für die einzelnen Schüler kostenfrei war.

Ohne Energie ist unser Leben nicht denkbar. Unser Lebensstandard ist abhängig von der Energie, die uns zur Verfügung steht. Und der steigende Energiebedarf stellt uns nicht nur vor logistische, sondern auch vor ökologische Herausforderungen. Neue Technologien müssen gefunden werden, um unseren Energiekonsum zu minimieren, effizienter zu machen und sich regenerativer Energiequellen nachhaltig zu bedienen. Dies waren die einführenden Sätze zum Projekt.

Danach lernten die Schüler in Experimenten und schüleraktiven Lernstationen Aspekte der gegenwärtigen und zukünftigen Energieversorgung kennen. Zwischen den zwei Schulbesuchen verknüpften die Schüler ihr Wissen mit eigenen Handlungsoptionen, indem sie ihren persönlichen Energiekonsum hinterfragten. Am 29.11.2017 wurde mit den Jugendlichen diese weiterführende Aufgabe besprochen. Danach folgte ein zweiter Experimentanteil, sowie eine Abschlussbesprechung im Plenum.

Das Projekt „Erneuerbare Energien“, verfolgt einen fächerübergreifenden und ganzheitlichen Ansatz: Aufbauend auf Grundkenntnissen, wie Energieumwandlung und/oder -erhaltung und Stoffwechsel, die die Jugendlichen bereits aus dem Unterricht mitbringen, werden Fragen bezüglich zukünftiger globaler Probleme und deren Lösungsansätze aus naturwissenschaftlicher Sicht erörtert. 

Den Schülern bereitete es Spaß, selbstständig Versuche aufzubauen, durchzuführen und daraus eine Erkenntnis zu gewinnen. Diese naturwissenschaftliche Arbeitsweise ist wichtig, nicht nur für die Schule, sondern auch für das spätere berufliche Leben.

Weiterhin wurden die Schüler für Zukunftsfragen sensibilisiert. Sie wurden angehalten über momentane Probleme der Energieversorgung nachzudenken.

Rundum eine gelungene Sache, die nicht nur Schüler freute. Auch wir Lehrer (Frau Dotzer, Frau Lutz, Herr Weinig) waren angetan, wie unsere Schüler selbstständig experimentierten und mit Freude bei der Sache waren.

 

Klassenfahrt nach Würzburg am 04.12.2017.